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Izmit

Anlagenportrait: Izmit, Türkei

Besonderheiten:

In Izmit wurde bereits 1997 der erste integrierte Abfallentsorgungskomplex in der Türkei in Betrieb genommen. Neben einer Mülldeponie für industriellen und kommunalen Abfall enthält der Komplex auch eine Abwasseraufbereitungsanlage und eine Sonderabfallverbrennung mit Wärmerückgewinnung. Kernstück dieser Sonderabfallverbrennung ist ein Drehrohrofen mit nachgeschalteter Brennkammer, einer Wärmerückgewinnung und einer Nasswäsche zur Rauchgasreinigung. Das Drehrohr ist ausgelegt für eine Verbrennung von jährlich 35.000 t flüssiger und fester Abfallmengen. Der im Abhitzekessel erzeugte Dampf wird in einer Turbine entspannt und erzeugt 4 MWel. Dies deckt den Eigenbedarf der Anlage. Der überschüssige Strom kann in das städtische Stromnetz eingespeist werden.

In der Rauchgasreinigung werden die Rauchgase nach einer Staubabscheidung in einem Elektrofilter in einem Venturiwäscher von Chloriden, Fluoride und Schwermetallen gereinigt. In der zweiten Waschstufe wird Schwefeldioxid abgeschieden. Als Absorptionsmittel wird Kalkmilch eingestzt. Der Abstoß aus den Wäschern wird in einer mehrstufigen Abwasserreinigungsanlage behandelt und dann in einen Vorfluter geleitet.

Emissionswerte:

Erfüllen die damalige TA Luft und gültige türkische Emissionsstandards.

Technische Daten:

Durchsatz: 35.000 t/a
davon feste Abfälle: 2,6 t/h
flüssige Abfälle: 1,4 t/h
Rauchgasvolumenstrom: 35.000 m³i.N./h
Dampfproduktion (40bar): 27 t/h